Domain-Driven Design (DDD)
Ein Softwaredesign-Ansatz, der die fachliche Domäne in den Mittelpunkt stellt und Fachsprache direkt in Code überführt.
Domain-Driven Design (DDD) ist ein Ansatz zur Softwareentwicklung, der die fachliche Domäne — also das eigentliche Geschäftsmodell und seine Regeln — ins Zentrum der Architektur stellt. Entwickler und Fachexperten erarbeiten gemeinsam eine gemeinsame Sprache (»Ubiquitous Language«), die direkt im Code abgebildet wird.
Was bringt DDD dem Unternehmen?
Software, die nach DDD-Prinzipien entwickelt wurde, spiegelt die Geschäftslogik klarer wider und ist einfacher anzupassen, wenn sich das Geschäftsmodell ändert. Die Kommunikation zwischen Business und IT verbessert sich, weil beide dieselbe Sprache sprechen.
DDD ist besonders wertvoll in komplexen Domänen. Es ist kein Allheilmittel — für einfache CRUD-Anwendungen ist es Over-Engineering. Aber für Unternehmen mit komplexen Kernprozessen ist DDD oft der Unterschied zwischen Software, die das Geschäft abbildet, und Software, die das Geschäft ausbremst.