Event-Driven Architecture (EDA)
Ein Architekturparadigma, bei dem Systemkomponenten über asynchrone Ereignisse kommunizieren statt über direkte Aufrufe.
Event-Driven Architecture (EDA) ist ein Architekturparadigma, bei dem Komponenten eines Systems nicht direkt miteinander kommunizieren, sondern über Ereignisse (Events): Eine Komponente veröffentlicht ein Ereignis (z. B. »Bestellung eingegangen«), andere Komponenten reagieren darauf — ohne voneinander zu wissen.
Was sind die Vorteile dieser Architektur?
EDA ermöglicht lose Kopplung: Systeme können unabhängig voneinander weiterentwickelt und skaliert werden. Wenn das Bestellsystem ein Ereignis auslöst, kann sowohl das Lager als auch die Fakturierung und das CRM unabhängig darauf reagieren — ohne dass diese Systeme voneinander abhängig sind.
EDA eignet sich besonders für Szenarien mit hohem Durchsatz, verteilten Systemen und Echtzeit-Anforderungen. Der Nachteil: Debugging und Nachverfolgung von Fehlern wird schwieriger, da es keinen linearen Kontrollfluss gibt. Gute Observability ist daher Pflicht.