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MVP (Minimum Viable Product)

Die kleinstmögliche Version eines Produkts, die echten Mehrwert für Nutzer bietet und schnelles Lernen ermöglicht.

Ein Minimum Viable Product (MVP) ist die einfachste Version eines Produkts oder einer Funktion, die ausreichend Wert liefert, um echte Nutzer zu gewinnen und von diesen zu lernen. Der Begriff stammt aus der Lean-Startup-Methodik und ist inzwischen in der Produktentwicklung allgegenwärtig.

Warum ist das MVP-Prinzip so wichtig?

Der größte Fehler in Produktentwicklungsprojekten ist, monatelang an einem Produkt zu arbeiten, das am Ende niemand braucht. Ein MVP zwingt dazu, früh zu validieren: Löst das Produkt wirklich das Problem? Sind Nutzer bereit, dafür zu zahlen? Feedback aus echtem Betrieb ist wertvoller als jede Marktforschung im Vorfeld.

Wichtig: Ein MVP ist kein halbfertiges, schlechtes Produkt. Es ist ein gezielt auf das Wesentliche reduziertes Produkt. Die Kunst liegt darin, den richtigen Umfang zu finden — nicht zu wenig (kein echter Mehrwert), nicht zu viel (zu langsam, zu teuer).