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Serverless

Ein Cloud-Betriebsmodell, bei dem Code auf Anfrage ausgeführt wird und der Anbieter die gesamte Server-Infrastruktur verwaltet.

Serverless ist ein Cloud-Computing-Modell, bei dem Entwickler Code deployen, ohne sich um die darunter liegende Server-Infrastruktur kümmern zu müssen. Der Cloud-Anbieter (AWS Lambda, Azure Functions, Google Cloud Run) skaliert automatisch, und bezahlt wird nur für tatsächlich ausgeführten Code.

Wann ist Serverless sinnvoll?

Serverless eignet sich besonders für ereignisgesteuerte Arbeitslasten mit variablem oder unregelmäßigem Traffic: API-Endpunkte, Datenverarbeitungs-Pipelines, Webhooks oder geplante Tasks. Der Vorteil: kein Idle-Betrieb, keine Kapazitätsplanung, automatische Skalierung.

Nachteile sind »Cold Starts« (Latenz beim ersten Aufruf nach Inaktivität), Einschränkungen bei langen Laufzeiten und eine erhöhte Abhängigkeit vom Cloud-Anbieter. Serverless ist ein Werkzeug — keine universelle Lösung. Die Wahl zwischen Serverless, Containern und klassischen VMs ist eine Architekturentscheidung, die zum Anwendungsfall passen muss.