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Open Source

Software, deren Quellcode öffentlich einsehbar und frei nutzbar ist — mit strategischen Vorteilen und Lizenzpflichten.

Open Source bezeichnet Software, deren Quellcode öffentlich verfügbar ist und unter einer Lizenz steht, die Nutzung, Veränderung und Weiterverteilung unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Bekannte Open-Source-Software sind Linux, PostgreSQL, Kubernetes und viele KI-Frameworks.

Was sind die strategischen Vor- und Nachteile?

Vorteile: keine Lizenzkosten, kein Vendor Lock-in durch proprietäre Software, Transparenz des Codes (Sicherheitsüberprüfung möglich), große Community und schnelle Innovation. Nachteile: Kein kommerzieller Support inklusive, Lizenzpflichten müssen eingehalten werden (GPL, AGPL können problematisch sein), und der Betrieb erfordert eigene Expertise.

Im KI-Bereich ist Open Source besonders relevant: Viele leistungsfähige Sprachmodelle (Llama, Mistral) sind als Open-Source verfügbar und können On-Premise betrieben werden — was Datenschutz und Kostenkontrolle verbessert. Die Entscheidung zwischen Open-Source und proprietären Modellen ist eine strategische Architekturentscheidung.